Die Krise als Chance nutzen. – Doch wie geht das konkret?

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Die Krise als Chance nutzen. – Doch wie geht das konkret?

Mit der Wärme kommt der Frieden.

Die Krise als Chance zu nutzen, das hat sich immer schon gut angehört. Doch jetzt, wo die Krise da ist, ist die große Frage von der Theorie zur Praxis: „Wie geht das denn jetzt konkret?“ Jetzt wird es wirklich interessant. Denn eine Krise als Chance aufzunehmen, ist durchaus ambitioniert. Das kann ganz schön emotional, unbequem und anstrengend werden. Die Krisis kann Ihre Geduld, Nachsicht, Toleranz, Ihr Wohlwollen, die gewohnte Behaglichkeit extrem herausfordern, wenn Ihr „running system“ gerade wie ein Kartenhaus zusammenstürzt.

Hamsterräder haben den tragischen Vorteil, dass sie uns in ihrer Vertrautheit zwar langfristig schaden, jedoch trügerisch sicher fühlen lassen. Nun hat es plötzlich im vollen Lauf von selbst angehalten. Es folgte ein mehr oder weniger sanfter Exitus. Sie würden so gerne wieder einsteigen. Doch es klemmt und bewegt sich keinen Millimeter vom Fleck. Hm, was tun? Eine siesta im Hamsterrad? Es ist nichts mehr so wie vorher. Jetzt sehen Sie, wo Sie stehen und wo Sie nicht stehen. Sie erkennen, ob und wo es in Ihrem Leben etwas zu tun gibt und was eine wirkliche Ressource darstellt, auf die Sie zählen können.

Die Krise wird gemeinhin als der Moment oder die Phase des Wendepunktes bezeichnet, und zwar sowohl in die eine, wie in die andere Richtung. – In welche Richtung streben Sie also?

Wenn Sie sich jetzt entscheiden, mit mir auf die Sonnenseite, die gute Gelegenheit, Entwicklungs- und Wachstumschance zu blicken, nur dann lesen Sie bitte weiter. Wenn Sie das Drama wählen: Gottes Segen sei mit Ihnen!

Im Folgenden kommen einige hoffnungsvolle Inspirationen voller Wertschätzung Ihres persönlichen Wendepunktes. Bedenken Sie: Je heller die Sonne, desto tiefer der Schatten… Fangen Sie also an, halten Sie durch und Sie werden reichlich belohnt werden.

Es kommt jetzt alles – zum Teil sehr heiß-  auf den Tisch

Jetzt, wo alle zuhause und sich ungewohnt nah sind, kommt alles auf den Tisch. Endlich hat man Zeit gemeinsam. Was für die einen wundervoll ist, ist für andere ein Horror. Der folgende Witz ist leider für viele keiner: „Früher warst du froh, wenn du mich nur ein paar Stunden am Tag sehen konntest.“ – „Daran hat sich nichts geändert!“ Egal, in welcher Beziehung, wenn schon länger Sand im Getriebe ist, jetzt kommt es auf den Tisch. Sie haben nun die Chance, es gemeinsam auszudiskutieren, sich auszusprechen, sich miteinander hin- oder auseinanderzusetzen, Lösungen zu finden, lange unter den Teppich Gekehrtes aufzudecken oder Sie nutzen die Erkenntnis für den längst überfälligen Schlussstrich mit Konsequenzen. Worauf wollen Sie denn noch länger warten? Alle guten Momente haben Sie verstreichen lassen. Dieser ist der nächstbeste. Hierbei müssen Sie übrigens auch nicht in einem beliebten, jedoch falsch verstandenen Heldentum alleine durch. Nehmen Sie sich ruhig Hilfe zur Seite: Coaches, Mediatoren sind professionell ausgebildet und freuen sich, Sie durch die Krise zu steuern. Manchmal tut es natürlich auch ein guter Freund, die Mama, der Papa, der Kollege oder ein Geschwister.

Home office und alleine zuhause

Alleine zu sein und zu arbeiten kann eine heftige Herausforderung sein. Je nach Arbeitstyp brauchen Sie vielleicht einen über Sie wachenden Chef „zum Anfassen“, motivierende Kollegen oder einfach den Tapetenwechsel. Jetzt hocken Sie alleine vor dem PC und müssen sehen, wie Sie sich intrinsisch durch den Tag steuern. Wenn es Ihnen an Disziplin mangelt, dann machen Sie vielleicht alles Mögliche, nur nicht das, was Sie sollten, wenn Sie Ihr Gehalt dafür bekommen. Und alleine sein, ohne sich einsam zu fühlen. – Uff. Da kommen gerne Themen auf, die sowieso schon da waren, jedoch so wunderbar versteckt: Partnerschaft, Familie, Job- oder Berufwechsel, Gesundheit, … Alles schön mit Musik übertönt, mit Aktionismus verdrängt, mit der Schokolade versüßt, mit dem neuen Outfit dem Problem ein hübsches Mäntelchen verpasst. Doch jetzt, alleine und in der Stille, kommt alles gnadenlos zum Vorschein. Sie haben die gute Gelegenheit zur Standortbestimmung. Nutzen Sie sie!

Zum Vorschein kommen auch die in der Kommunikationspsychologie sog. Metaprogramme. Also die Art und Weise, wie Sie in verschiedener Hinsicht funktionieren oder „ticken“. Diese spielen sich jetzt besonders deutlich automatisch ab und eines ist klar: Besonders viel Flexibilität und Handlungsspielraum haben Sie vielleicht noch nicht erschaffen. Oder sind Sie mit sich zufrieden? Dann klopfe ich Ihnen metaphorisch auf die Schulter und sage: Bravo! Sie sind bereit und dabei, die Krise als Chance zu nutzen!

Für alle anderen kommt hier Vanessa´s Tipp  

Erst einmal „herzlich willkommen“ als Mensch! Sie begegnen sich gerade selbst. Das bringt Sie nicht um, sondern ist Ihre persönliche Gelegenheit, zu wachsen und sich zu entwickeln. Bleiben Sie also ruhig. Drücken Sie Ihre Befindlichkeit nicht weg. Nehmen Sie sich jetzt gleich Zeit dafür, sagen wir 5 – 7 Minuten (stellen Sie sich die Uhr). Schauen Sie also hin, horchen, fühlen Sie in sich hinein: Wo und wie zwickt es, drückt es, gibt es eine Temperatur, eine Bewegung, Stimmen? Atmen Sie bewusst ein, bemerken Sie die Atempause, atmen Sie bewusst aus, bemerken Sie die Atempause. Respektieren Sie Ihre Emotionen, ohne einzusteigen und sich davon bestimmen zu lassen. Wenn der Wecker klingelt, dann lassen Sie es gut sein. – Wie geht es Ihnen jetzt? Bravo. Sie haben gerade Ihre Krise als Chance genutzt!

Denn nur in Ihrem Ruhepol können Sie klar denken, gute Entscheidungen treffen und haben Zugriff auf Ihre Intuition. Diese brauchen Sie jetzt besonders, denn keiner weiß, wie es sein wird. Es gibt also keinen Strohhalm, an dem Sie sich festhalten können. Wohl dem, der…

In der Stille…

In einem sog. reframe (aus der Kommunikationspsychologie, „reframing“, etwas konstruktiv umdeuten, um Handlungsoptionen zu eröffnen) könnten Sie sagen, Sie haben jetzt eine unbestellte Entschleunigungskur. Wenn sie jetzt schon da ist, Ihre Kur, dann können Sie sich deren Vorteile doch zu Nutze machen, oder was spricht dagegen? Sie ist ja eh da. Ein time-out nutzt man im Mannschaftssport, um die Situation zu reflektieren, durchzuatmen und dann gestärkt ins Spiel wieder einzusteigen, um anders (!) weiterzumachen. Ein Rechtsanwalt sagte neulich zu mir, „ich habe jetzt den Urlaub, den ich mir in den letzten Jahren nie gegönnt habe“ und andere wiederum hatten einen „Abenteuerurlaub“ gebucht. Nun kommen sie nicht nach Deutschland zurück.

Nur im stillen Wasser kann man sich reflektieren, so heißt eine asiatische Weisheit.
In Meditation oder mit bewussten Übungen, in die Stille zu gehen, gerne in der Natur… Jetzt wird das innere Geplapper hörbar, alle diese Stimmen! Das kann zum Davonlaufen sein. Doch nein, schön hiergeblieben! Jedenfalls dann, wenn Sie Ihre Krise als Chance nutzen möchten. Wo sind Sie sich schon lange untreu? Was können Sie „eigentlich“ nicht mit sich verantworten? Wo sind Sie zu bequem, unehrlich, faul oder feige gewesen? Wo haben Sie weggeschaut, weggehört, wen oder was (und sich selbst) ignoriert? Wo waren Sie falsch? Wen und wann haben Sie manipuliert, um was für sich zu erreichen?

Vanessa´s Tipp

Schreiben Sie sich das alles auf, (und, das ist sehr wichtig,) ohne sich dafür zu bewerten, zu tadeln, zu beschuldigen, zu rechtfertigen, rauszureden.
Wenn Sie sich Ihre Notizen anschließend in Ruhe durchlesen (einatmen, Atempause spüren, ausatmen, Atempause spüren), dann haben Sie einen ziemlich klaren Fahrplan, wo Sie in Ihrer Welt und zwar sofort etwas ändern sollten. Welche Freundschaften oder Partnerschaften, welche Verträge sind zu beenden? Welche Nahrungsmittel, welche Kosmetik, welche Sachen dürfen Sie nicht mehr kaufen und welche anderen wählen Sie stattdessen? Aus welchem Verein treten sie konsequenterweise aus? Wer oder was macht Sie glücklich? Wo können Sie Ihre Fähigkeiten, Talente und Kompetenzen zeigen, anbieten? Wen müssten Sie ganz dringend wieder treffen, miteinander sprechen und warum? Wo gibt es eine Entschuldigung auszusprechen oder jemandem zu verzeihen? Wem gilt es, etwas zurückzugeben? Wo gilt es schon längst etwas aufzuräumen oder auszumisten? Was ist überfällig? Wer braucht jetzt Ihre Hilfe? Was sind Sie sich selbst schuldig? Welches Konzept kann einfach nicht funktionieren, jedenfalls nicht, ohne daran kaputt zu gehen? Was ist Ihr persönlicher Beitrag dafür oder dagegen?

Wenn Sie jetzt nicht wieder vor Ihren Schattenseiten davonlaufen, sich schnell ablenken, Kuchen essen oder ihrem Schweinehund freien Lauf lassen, ja dann und nur dann, … sind Sie schon mitten drin, Ihre Krise als Chance zu nutzen! Die ersten Sonnenstrahlen blitzen bereits in Ihr Leben.

Hygiene Vorschriften, Etikette und was immer schon daneben war…

Das ist kurz abgehandelt: Händewaschen vor dem Essen, nach der Toilette und immer wieder dazwischen, vor allem, wenn man Geld in der Hand hatte, das gehört eigentlich zur allgemein bekannten Hygiene. Ebenso, dass man niemanden anprustet, zuhause bleibt und sich auskuriert, wenn man sich kränklich fühlt. Wie vielen Chefs ich deutlich „empfahl“, einen Kollegen nach Hause zu schicken, der gerade mit einer dicken Erkältung oder etwas anderem alle im Team gefährdete und statt in drei Tagen wieder gesund zu sein, noch in zwei Wochen nur mit 60% arbeitet, um dann drei Wochen lang komplett auszufallen…, geht auf keine Kuhhaut. Was für ein falsch verstandenes „Heldentum“ am Arbeitsplatz, gerne getarnt und unausgesprochen erwartet. Oder auf Mitarbeiterseite sich erhoffend, man sammle beim Chef Bonuspunkte; gerne gesehen ist hier auch ein Helfersyndrom: „Ich kann doch meine Kollegen jetzt nicht im Stich lassen!“ – Ach so, aber anstecken geht?

Das war immer schon daneben. Denken Sie drüber nach und lassen Sie es, egal auf welcher Seite Sie stehen. Es ist einfach unvernünftig und dumm, weil Sie kurz- wie langfristig viel mehr verlieren als gewinnen.

-Bravo. Sie haben gerade Ihre Krise als Chance genutzt. Denn alles beginnt mit einem ersten Gedanken.

„Social Distance“ und wie man trotzdem Nähe herstellt

Ich lade Sie ein, präzise zu sein. Es geht nämlich nicht um eine soziale Distanz, es geht um eine physische Distanz. Sie können Ihre Kontakte nach wie vor pflegen und die sind in aller Verbundenheit wichtiger denn je. Wie können Sie also persönliche Nähe trotz physischer Distanz herstellen? Wenn Sie online Möglichkeiten nutzen, haben Sie bereits Erfahrungen gesammelt. Es geht nämlich, nur anders. Seien Sie kreativ und besinnen Sie sich auf Altbewährtes, z.B. einfach einmal wieder telefonieren und das Selbstverständliche, Ungesagte aussprechen, die wirklich wichtigen Fragen stellen, miteinander weinen und noch viel besser: Gemeinsam lachen.

Vanessa´s Tipp: Ich sehe Dich!

Eine Übung, die ich bereits in meiner NLP Practitioner Ausbildung anleite und die ich Ihnen auch hier in Erinnerung rufe, bzw. ans Herz lege, ist die „ich sehe Dich“ – Übung: Nehmen Sie zunächst Kontakt mit sich selbst auf. Das geht am besten mit einatmen – Atempause wahrnehmen – ausatmen – Atempause wahrnehmen. Das machen Sie für ein paar Minuten, bis Sie zentriert und ganz bei sich sind. Nun stellen Sie sich die abwesende Person vor oder blicken die anwesende Person (auf dem Bildschirm) oder in echt auf 2 m Abstand an und nehmen mit allen Sinnen Kontakt zu dieser Person auf. Wie das geht, werden Sie herausfinden. Wenn Sie ihn gefunden haben, werden Sie es sofort merken. Das kann sein, dass sich Ihre „Betriebstemperatur“ verändert, Sie körperlich etwas spüren… Lassen Sie sich einfach darauf ein, ohne zu bewerten. Die innere Einstellung ist in etwa diese: „Ich sehe Dich. Ich nehme Dich wahr – als einen Menschen mit all seinem Schicksal, seinen Problemen und Ressourcen, mit all seiner Vergangenheit und Zukunft, in all seiner Pracht und mit all seinen Herausforderungen. Jetzt. – Ich sehe Dich!“ Beachten Sie, dass diese Übung nicht kognitiv, also hirngesteuert, sondern mit Ihren fünf bis sechs Sinnen erfolgt. Das können Sie jeden Tag und überall üben. Bei einem Zoom Call, in einer online Konferenz, beim Präsenz Team Meeting, im Supermarkt, an der Tankstelle, am Familientisch oder am Telefon mit Ihren Lieben. Jederzeit.

Und schauen Sie einmal, was dann mit Ihrem Gegenüber und Ihnen passiert… So nutzen Sie die Krise als gute Chance für etwas, was Sie ohnehin machen könnten, jedenfalls dann, wenn Sie an einem wertschätzenden Miteinander und guter Kommunikation interessiert sind.

Übrigens: Mental, emotional und körperlich Abstand zu halten, ist in vielen Situationen immer schon eine gute Idee gewesen. Krisen helfen uns manchmal, sich das eine oder andere in Erinnerung zu rufen, was wir verschlampert haben.

Stress- und Frustessen

„Ich werde immer dicker, weil ich so viel Süsses esse und mich weniger bewege“ gestand mir eine Kollegin.
Wir haben jetzt scheinbar viel mehr Zeit und gleichzeitig auch weniger. Also hier gibt es jetzt kein langes Herumcoachen und Analysieren, hier geht es qua Abkürzung direkt zum Ziel, natürlich nur, wenn Sie die Krise als Chance nutzen wollen.

Vanessa´s Tipps zum sofortigen Futter-Stopp-Selbstcoaching

1. Als erstes nehmen Sie mal Ihren Schweinehund an die Leine und sagen „Platz!“ – Sehr gut. An welchem Ende der Leine die Entscheidung getroffen wird, entscheiden Sie nämlich jedes Mal: Selbst.
2. Als nächstes kaufen Sie Obst, Nüsse und Gemüse statt Süßigkeiten. – Punkt. Keine Widerrede. Keine Ausrede.
3. Sie könnten für sich (und einen Sprarringspartner) einen spielerischen Sport daraus machen: Für jede auf der Einkaufstour nicht gekaufte Tafel Schokolade oder für jedes nicht gekaufte Stück Kuchen (Kekse und sonstigen Süßkram) machen Sie zuhause zur Belohnung 10 Liegestütz, 3 Minuten Bankstütz, 50 sit-ups, burpies, leglifts oder jedwede andere Übung Ihrer Wahl, Meditieren gilt auch.
Jetzt sind Sie schon so stolz auf sich, dass Sie gar nicht mehr verstehen konnten, wie Sie überhaupt den Drang haben konnten, ständig zu naschen. – Wunderbar!
4. Natürlich sollen Sie auch etwas Süßes bekommen, zumal in der Krise. Glückshormone ausschütten! – Seien Sie also lieb mit sich. Genießen Sie, jedoch kontrolliert. Stellen Sie eine Regel für sich auf und halten Sie diese ein. Ausrufezeichen! Sie backen vielleicht einmal wieder selbst einen Kuchen (mit dem Herd, nicht mit dem Gefrierschrank) und teilen ihn mit Nachbarn, Freunden usw.

Geschafft. – War doch ganz leicht, oder? Bravo! Sie haben gerade Ihre Krise als Chance genutzt. So ganz nebenbei.

Make that change!

Viele berühmte Künstler haben es uns ohrwurmverdächtig vorgesungen „be that change that you want for the world“. Seien Sie selbst die Veränderung, die Sie sich für die Welt wünschen. Auf deutsch: Kehren Sie vor Ihrer eigenen Türe und fangen Sie mit dem Menschen an, der Ihnen morgens im Spiegel entgegenblickt. Den und nur den können Sie nämlich ändern und dann lassen Sie sich einmal überraschen, was dann mit Ihrer und der restlichen Welt passiert.

Fazit
Nutzen Sie diese Krisis als gute Gelegenheit. Sie ist schon deshalb gut, weil sie nun einmal da ist. Frei nach dem Motto „ich freue mich, wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.“

Entscheiden Sie sich mit einem vollherzigen „Ja!“ zum Besten für sich und alle. Infizieren Sie sich selbst und Ihre Welt mit Liebe, Freude, Frieden, Toleranz, Geduld und Nachsicht und was auch immer Sie gerne erleben möchten.

Geben Sie immer gut auf sich acht. Atmen Sie. Bleiben Sie ruhig und im Vertrauen, ganz egal, was passiert. Ziehen Sie sich immer und immer wieder, wohlwollend beharrlich am eigenen Schopf in die Balance.

Nur dann haben Sie die Flexibilität, sich auf die Gegebenheiten einzustellen und sich Ihnen bietende Möglichkeiten wahrzunehmen und zu nutzen. Besinnen Sie sich auf Ihre Ressourcen, um das zu verändern, was Sie eigenständig tun können. Bestaunen und nutzen Sie die riesengroße Chance, aus dieser Krise, diesem Wendepunkt, gestärkt hervorzugehen. Helfen Sie anderen auch dabei.

– Machen Sie etwas aus Ihrem Leben, jetzt wo Sie nun schon einmal auf dieser wundervollen Welt sind!

 

 

 

 

 

Vanessa Vetter – die Frau für Veränderung. Because change is your chance.

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6 Kommentare

  1. Martina
    6. April 2020

    Sehr schöner, ermutigender und positiver Artikel zum Start in die Woche und diese beispiellose Zeit – die Zeit neue Beispiele zu kreieren.

    Danke und Alles Gute
    Martina

    Antworten
    • inmetra
      6. April 2020

      Liebe Martina,

      vielen Dank auch für Deine liebenswürdige Rückmeldung. Wenn möglich geht es heiter weiter …
      Bleib dran und stets im Vertrauen.

      Herzlich, Vanessa

      Antworten
  2. Annette Seliger
    6. April 2020

    Liebe Vanessa,

    Du sprichst mir aus tiefster Seele und ich freue mich über deine so elegant formulierten Arschtritte.

    Und ich freue mich darüber schon so Vieles davon zu machen, tägliche 2Stunden mit meinem Schatz draussen, sooo viele schöne oder anstrengende Telefonate, sooooo viele Aktionen im Internet oder Zeitung, die mir täglich Tränen der Rührung in die Augen treiben. Was sind wir Menschen so kreativ und nett und liebenswert!
    Und die Arschtritte geben mir Schub nicht an Unbeliebtem vorbeizuschauen.Danke.

    Seit drei Wochen habe ich eine Rundmail eingerichtet mit inzwischen 49 Teilnehmer/innen, Freunde, Verwandte und Feldenkraisfans, wo ich immer wieder Gedanken, Geschichten, Fragen, kleine Übungen und Fotos vermischt herumsende. Aus den Antwortschnipseln der Fragen bastele ich eine Collage auf Pappe, fotografiere das und schicks wieder herum. Daraus ergeben sich dermaßen tolle Ideen und ein Austausch, möchte gar nicht aufhören damit, warum auch.

    Alles alles Gute wünscht
    herzlichst Annette

    Antworten
    • inmetra
      6. April 2020

      Liebe Annette,

      „elegant formulierte Arschtritte“ – Du würdest mich jetzt lachen sehen. Sehr schön, wie Du das für Dich interpretierst. Hauptsache, sie helfen und wenn der Text auch zur Aufmunterung beigetragen hat, umso besser. Deine Idee ist fantastisch und ich finde, sehr kreativ, lebendig und liebenswert – Feldenkrais würdig!

      Bleib dabei und im Vertrauen.

      Alles Liebe von Vanessa

      Antworten
  3. Annette Piecha
    6. April 2020

    Liebe Vanessa,
    vielen Dank für diesen großartigen Aritkel, der mich tief seelisch berüht und den ich immer wieder lesen werden.
    Empowerment pur.
    Chance statt Krise..machen wir das beste daraus.
    Annette

    Antworten
    • inmetra
      6. April 2020

      Liebe Annette,

      vielen Dank für Deine Rückmeldung. Das freut mich, wenn es mir gelungen ist, Dich mit diesem Artikel zu ermutigen.
      Bleibe im Vertrauen.

      Beste Wünsche und herzliche Grüße, Vanessa

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