Dieser Geruch! Das erinnert mich an, was war das noch …

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Kennen Sie das? Irgendein Geruch findet seinen Weg in Ihre Nase und Sie bekommen da so ein Gefühl… Ein gutes oder ein nicht so gutes, ein wohliges, angenehmes, etwas Liebes? Was war das noch gleich? Diesem Phänomen widme ich mich in diesem Artikel. Folgen Sie mir, immer der Nase nach ….

Immer der Nase nach!

Manchmal ist es ganz schnell und ganz klar. Zum Beispiel die Seife von der Oma, oder deren Apfelkuchen oder immer, als wir vom Schlittenfahren nach Hause kamen oder das erinnert mich an die Werkstatt von…, die Schule, das Krankenhaus… Manchmal wird einem auch unmittelbar übel, oder schlimmer, man bekommt Angst. Und manchmal bekommt man es nicht gegriffen. Es ist noch vage. Eben nur ein Hauch von einer Erinnerung, tief vergraben in unserem Erinnerungsspeicher. Doch mit jedem Schnuppern nähern wir uns, mehr und mehr…

Olfaktorische, unbewusste Anker

Meine Studienfreundin trug jahrelang ein bestimmtes Parfum. In der Kommunikationspsychologie heißt das, der Duft war bei mir mittels dauerhafter Wiederholung „geankert“ (in der Verhaltensbiologie spricht man von einer sog.  klassischen Konditionierung) und zwar aufs Positivste. Ein lieber, mir wohlgesinnter Mensch, Freude, Lachen, Wohlsein. Gemeinsamkeit. Einfach toll. „Meine Kerstin“ halt. Eines Tages stieg mir der Duft in einem Kaufhaus in die Nase. Unmittelbar dachte ich an sie und suchte sie auch mit meinen Blicken, nur um festzustellen, dass sich eine andere Frau erdreistete, sich mit demselben Parfum zu schmücken. Ich war empört und enttäuscht. Irre, wie diese olfaktorischen Anker sitzen! Kein Wunder, ist doch das Geruchszentrum direkt mit unserer im Gehirn gespeicherten Emotion verbunden. Zack! In Millisekunden.

A la recherche du temps perdu … – Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

Was bei Marcel Proust in seinem berühmten Roman die Madeleines an Erinnerungen -ja ein ganzes Buch- zu Tage beförderten, das passiert genauso bei einem jeden von uns, doch meistens eher unbewusst.

Viele Jahre schlich ich, obwohl ich meiner Duftmarke in Variationen treu bin, um ein Parfum herum. Bei jedem Duty Free Laden auf den Flughäfen, die ich so ansteuerte und in Parfümerien, ich musste immer wieder diesen Duft probieren. Das erinnert mich an… was? Oder wen? Nach Jahren war es jetzt so weit. Ich habe es mir einfach gekauft, nur um herauszufinden, welche Erinnerung das bei mir zu Tage befördert. Inzwischen habe ich fast eine Flasche versprüht und geschnüffelt. Ich liebe es, ich genieße es, ich schwelge darin. Ich kann gar nicht genug davon bekommen. Interessanterweise reagierte meine Mutter auch stark darauf. Sie bemerkte sofort, dass ich ein anderes Parfum hatte: „Das kenne ich irgendwoher, das war doch …“ – auch bei ihr positiv abgespeichert und noch nicht konkret ansteuerbar. Nun bin ich bei der zweiten Flasche und schnüffle mich bemüht immer wieder anders voran. Oder auch nicht. Vielleicht werde ich es nie herausfinden. Wäre es eine negative oder sogar belastende Assoziation, gekoppelt mit einer unguten Gefühlslage, dann würde ich ein Coaching dazu machen, um die Verknüpfung zu lösen und die dazu gehörige Speicherung zu neutralisieren. Das geht mit diversen Coaching Techniken sehr gut.

Ein olfaktorischer Witz

Ein Schotte kommt mit seiner Frau an einem Stand mit gebrannten Mandeln vorbei. „Oh, wie das köstlich duftet!“ seufzt sie. Ihr Mann überlegt kurz und sagt dann „Schön, wenn Du möchtest, dann gehen wir auf dem Rückweg noch einmal hier vorbei.“

Wenn sie jetzt auf den Duft gekommen sind, dann …

Kein Witz! – Sie sind herzlich willkommen, bei dem einmal jährlich bei inmetra® stattfindenden Erlebnisabend Aromakunde. Der Aroma Experte Daniel Hogen weiht Sie in erste Geheimnisse des olfaktorischen Sinnes ein und gibt Ihnen nützliche, alltagstaugliche Informationen zur Selbstanwendung an die Hand. Das Ganze verbinden wir mit meinen Kompetenzen aus dem Mentaltraining und setzen ganz bewusst Anker, die Ihnen ermöglichen werden, sich Ihre Ressourcen abrufen zu können, wenn Sie diese brauchen. Vielleicht geht es Ihnen aber um die Auflösung einer Blockade? Wir werden weniger sehen als vielmehr riechen, ob es am Freitag, dem 22. November 2019 um 19 Uhr Gelassenheit, Freude, Ruhe oder etwas ganz anderes sein wird. Sie bestimmen mit, wenn Sie dabei sind. Natürlich gibt es auch wieder eine Live-Arbeit, bei der Sie die Anwendung exemplarisch erleben können. – Wir freuen uns sehr darauf!

Fazit

Nutzen Sie ruhig öfter einmal Ihren vierten Sinn. Schnuppern Sie, riechen Sie, lassen Sie es duften, doch bitte immer nur mit 100% reinen Düften und Aromen in Bioqualität, sonst vergiften Sie sich und andere regelrecht! Sie schulen sich damit selbst und können interessante Erinnerungen an den Tag befördern, ebenso Themen, die Sie so oder so aufräumen sollten, wenn sie belasten. Das geht mit der Aromakunde ganz leicht, denn der Duft braucht keinen Verstand, keine Worte! Einfach, unterstützend, regulierend, heilsam, ganz von selbst. Es darf ganz leicht gehen, wenn man weiß, wie.

Freitag, 22. November 2019
Beginn 19 Uhr, 40 Euro Kostenbeitrag
Anmeldung erbeten.

Mit duften Grüßen und ganz in diesem olfaktorischen Sinne, Ihre

 

 

 

 

 

Vanessa Vetter – die Frau für Veränderung. Because change is your chance.

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