A propos Resilienz und Burnout Prophylaxe: Wie könnte das im Alltag funktionieren?

A propos Resilienz und Burnout Prophylaxe: Wie könnte das im Alltag funktionieren?

Das Thema kocht umständehalber gerade einmal wieder auf. Schon seit Jahren bringen Yoga, Tai Chi, Qi Gong, Progressive Muskelrelaxation, Meditation und andere bewährte Praktiken die Möglichkeit ausgleichender Balance in unser Leben. Zum Glück. Die Gesellschaft, Firmen, Partnerschaften, Familien – alle scheinen nach Lösungen zu suchen, dieser permanent ansteigenden Geschwindigkeit, dem Druck der hohen Anforderungen und dem allgegenwärtigen Stress pari zu bieten. Manche merken es erst, wenn ein knock-out (k.o.) passiert.

Wenige in unserem Kulturraum konnten lernen, wie emotionale und mentale Entspannung und Resilienz funktioniert. Jeder muss es sich früher oder später irgendwie selbst beibringen. Die Überzeugungen „Eile mit Weile“ oder “in der Ruhe liegt die Kraft” scheinen nicht so weit verbreitet zu sein wie „schaffe, schaffe, Häusle baue…“ oder „erst die Arbeit, dann das Vergnügen“. Fatalerweise ist die Arbeit ja nie zu Ende. Wie ein Sisiphos Stein gibt es jeden Tag zu tun. – Resilienz als Schulfach? Keine schlechte Idee. Doch fangen wir hier einmal mit den Eltern (Älteren), also mit Ihnen und natürlich auch mit mir an.

Die gute Nachricht blitzt wie ein Sonnenstrahl durch dunkle Wolken

Jeder von uns kann immer wieder lernen, wie es besser geht. Jeder steht in der Verantwortung, sich nicht nur um den Körper, sondern auch die Psyche zu kümmern. Psychohygiene: Je mehr Sie sich darauf fokussieren, desto besser wird es nicht nur Ihnen, den anderen, sondern in unserer sozialen Gemeinschaft gelingen können.

Vanessas Tipps

– Fangen Sie bei sich an! „Pushen“ Sie niemanden. Drängeln Sie nicht. Geben Sie keinen Druck weiter, den Sie bekommen. Spiegeln Sie ihn konstruktiv zurück. Machen Sie stressbedingte Probleme und Konflikte zum Thema und nicht einfach mit.

– Überlegen Sie, welche Nachricht wirklich sofort oder schnell beantwortet werden muss.

– Organisieren Sie Pausen um Ihre Arbeitsphasen herum. Nicht umgekehrt. Pausen machen, Freizeit, regelmäßig Ruhe, Urlaub und abgeschaltete Geräte (Smartphone, TV und PC) sind ein Teil (!) des professionelle Arbeitens.

– Es braucht Achtsamkeit und Disziplin, manchmal auch Mut, für sich einzustehen und die ersten Anzeichen einer Erschöpfung nicht nur zu bemerken, sondern – am besten sofort – Konsequenzen zu ziehen.

– Wie würde sich wohl Ihr Leben in Bezug auf Ihre persönliche Resilienz positiv ändern, wenn Sie ab jetzt … ? Schreiben Sie das, was Ihnen jetzt dazu spontan in den Sinn kommt, auf. Lesen Sie das Geschriebene und befolgen Sie es.

Mal angenommen…

Letztes Jahr beeindruckte mich ein bisher einzigartiges Beispiel. Im Rahmen einer Konfliktmoderation sagte einer der Beteiligten nach einem geäußerten Vorschlag, ob er sich ein paar Minuten zurückziehen dürfe, um darüber zu meditieren. Ich war begeistert. Das hatte sich noch niemand erbeten.

– Es hatte uns am Ende allen gutgetan. Denn jeder, inclusive mir, als Moderatorin – konnte die neue Option ein paar Momente, ganz für sich alleine, prüfend sacken lassen. Von einer anderen Perspektive wirken lassen. In sich hineinspüren. Sich vorstellen, wie es wäre, wenn…

Mal angenommen, Sie würden sich im Alltag immer wieder eine kleine Pause zum Reflektieren und Nachwirken lassen nicht als Luxus gönnen, sondern als professionelle Notwendigkeit kultivieren. Eine kleine Mini Meditation nach intensiven Gesprächen, hoher Aktivität, aktuellen Anforderungen, um in sich hineinzuhorchen.

Wie meinen Sie, würde sich Ihr Leben ändern?

Wie Sie mich kennen, werden Sie meine jetzt folgende Einladung schon erwarten: Probieren Sie das doch einmal zum Beispiel eine Woche lang aus. Machen Sie ein Team-, Familien- oder Selbstprojekt daraus. Evaluieren Sie am Ende und entscheiden Sie dann, natürlich erst, nachdem Sie ein paar Momente in Ruhe darüber sinniert haben, wie Sie weitermachen werden.

Ich bin interessiert daran, zu erfahren, wie es Ihnen erging!

Viel Spaß. Viel Glück. Alles Gute. – Finden Sie immer wieder in Ihre Mitte, in Ihre Stärke und Lebensfreude zurück!

Vanessa Vetter – die Frau für Veränderung. Because change is your chance.

Urheberrechtlicher Hinweis
Respekt, Fairness und Wertschätzung sind mir sehr wichtig. inmetra® ist eine eingetragene Marke. Alle Rechte liegen bei Vanessa Vetter. Texte oder Textteile dürfen nur mit ausdrücklicher Genehmigung genutzt werden. Lassen Sie mich bitte wissen, wenn Sie daran interessiert sind.

inmetra® aktuell

– Beim NLP Practitioner Kurs geht es ebenfalls um Achtsamkeit, Reflexion, Resilienz, persönliches und berufliches Wachstum und natürlich Methoden und Techniken in Sachen Kommunikations-, Konflikt- und Führungskompetenz. Sprung aus dem Hamsterrad gefällig? – Ganz bald, nämlich am 5. März beginnt der Wochenendkurs mit 7 Modulen. Es braucht keine Vorkenntnisse.  – Melden Sie sich bitte so schnell wie möglich an, wenn in sich selbst investieren möchten. Der Kurs ist vom hessischen Schulamt als Ausbildung anerkannt.

– Wer seine NLP Practitioner Kompetenzen zur NLP Masterschaft bringen möchte: Auch hier melden Sie sich bitte so schnell wie möglich. Der Kurs beginnt bereits am 20. März. Der Kurs ist vom hessischen Schulamt als Ausbildung anerkannt.

Stabilität in der Veränderung immer wieder in sich selbst zu erschaffen, ist unser Thema im gleichnamigen Yoga-Mental Workshop. In Kooperation mit Tanja Lalic, Yogahaus Frankfurt erhalten Sie handfeste, alltagstaugliche Übungen und Impulse, Ihr Denken und Handeln in ambitionierten Rahmenbedingungen zu verbessern. Natürlich machen wir ausreichend kleine Pausen, um achtsam zu spüren, zu reflektieren und somit für optimale Ergebnisse zu sorgen. Das ist Teil der Übung und nicht das Sahnehäubchen. Hier finden Sie die Koordinaten.

2 Kommentare

  1. Andrea Mühleck
    25. Februar 2021

    Liebe Vanessa,

    herzlichen Dank für diese klaren Beitrag mit praktische Übungen für jeden Tag, die so einen Unterschied machen für die Wahrnehmung im innen und außen.

    Mögen ihn sich viele Menschen zu Herzen nehmen.

    Herzliche Grüße
    Andrea

    Antworten
    • inmetra
      25. Februar 2021

      Liebe Andrea,

      ich habe es nicht nur selbst erlebt, selbst geschrieben… Ja, auch ich werde diesen Artikel immer wieder lesen und mir zu Herzen nehmen. Der Weg beginnt nämlich immer: Zuhause!

      Ich bin überzeugt davon, wenn wir uns gegenseitig dabei helfen, die guten wie hinderlichen blinden Flecken aufzudecken und uns gegenseitig in der Resilienz (Resilienz Team bilden?!) unterstützen, dann kann es nur besser werden.

      – Danke Dir für Deine bestätigende Ermutigung aller Leser.

      Sonnige Grüße aus Frankfurt am Main,
      Vanessa

      Antworten

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